|
Ausbau der Mutter-Kind-Station
Es ist soweit. In Herten ist der Startschuss zum Um- und Ausbau der Mutter-Kind-Station gefallen. Umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen und neue Therapieräume sollen die bedarfsgerechte Behandlung weiter verbessern. Hier sollen helle und freundliche Räume geschaffen werden, in denen Mütter und Kinder in Ruhe und qualifiziert begleitet eine zukunftsfähige Beziehung zueinander aufbauen können.
Uns als Förderverein ist es ein Anliegen, die Aktivitäten in Herten zu unterstützen, denn es fehlt z. B. an Mitteln für
- ein Spielzimmer für Mütter und Säuglinge
- einen hoch spezialisierten Therapieraum für die videogestützte Mutter-Kind-Bindungstherapie
- Säuglingsgerechte Krankenzimmer
Dabei sind z. B. für die Finanzierung eines Mutter-Kind-Zimmers ca. 2.500 Euro mehr erforderlich, als für ein normales Krankenzimmer. Eine Lücke, die es zu schließen gilt. Machen Sie mit - es ist ganz einfach! Mehr Infos ...
TV-Beitrag für die ZDF-Serie 37° 2006
Die Autorin Francesca D´Amicis begleitet die 26jährige Berit und ihren 3 Monate alten Sohn Finn und die 25jährige Lena mit der kleinen Emilia während ihrer Therapie auf der Hertener Mutter-Kind-Station mit der Kamera. Das Ergebnis: der einfühlsamer TV-Beitrag mit dem Titel „Kein Gefühl fürs Baby“.
Weitere Informationen zum Film finden Sie hier!
Projekt zur Qualitätssicherung 2005/2006
(in Kooperation mit der Ruhr Universität Bochum)
Den ersten Schritt bildet die bundesweite Erhebung von Mutter-Kind-Stationen, im zweiten Schritt folgt die Entwicklung von Qualitätsstandards für die Therapie. Die Begleitung und Auswertung erfolgt im Rahmen von Diplomarbeiten an der Ruhr-Uni Bochum. Das Ergebnis: ein Kriterienkatalog, eine Bestandsaufnahme und die fundierte Darstellung von Qualitätskriterien für die zukünftige Arbeit.
Symposium 2003
Am 25. Oktober 2003 fand im Westfälischen Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie Herten ein Symposium der Marcé-Gesellschaft zum Thema "Postpartale Störungen State of the Art" statt. Die Themen reichten von gesundheitspolitisch motivierten Ansätzen bis zum Erfahrungsbericht von Betroffenen.
Das Programm:
Dr. Luc Turmes, Herten: Kann oder muss sich die Solidargemeinschaft die kostenintensive Mutter-Kind-Behandlung "leisten"? Ergebnisse der Drei-Jahres-Katamnese der Mutter-Kind-Einheit des LWL
Dr. Christiane Hornstein, Wiesloch: Der schwierige Weg zur Mutterschaft:
Die besonderen Bedürfnisse psychotischer Frauen
Sabine Surholt, Vorstand Schatten und Licht, Welden:
Postpartale Depression: Erfahrungen als Betroffene und psychologische Psychotherapeutin
Priv.-Doz. Dr. Hans-Peter Hartmann, Heppenheim: Bindungstheorie und Mutter-Kind-Behandlung
Hannelore Lier-Schehl, Herten: Beziehungsanalytische Mutter-Kind-Körpertherapie
Dr. Maria Hofecker-Fallahpour, Basel: Psychisch kranke Mütter kleiner Kinder: Was kann die ambulante Betreuung leisten und wo sind die Grenzen?
LWL-Preis für Psychiatrie 2002
2002 honorierte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das Engagement von BEI ALLER LIEBE und verlieh dem Projekt den LWL-Psychiatriepreis. Eine Auszeichnung mit Signalwirkung. Der LWL erkannte den Wert der geleisteten Arbeit an und akzeptierte das Konzept des Fördervereins für die Realisation einer Mutter-Kind-Station im Ruhrgebiet, die dem tatsächlichen Bedarf und den besonderen Bedürfnissen der Patientinnen und ihrer Babies entspricht.
|